Trainingscamps im Salzburgerland!

Do what you love!? Das hörte ich das erste Mal bei einem Vortrag in Abtenau, zu dem auch meine beste Freundin eingeladen war. Das war vor etwa drei Jahren.

Meine Freundin Romana ist eine unglaublich talentierte Schriftstellerin, hat bereits vier Bücher veröffentlich und ist eine hervorragende Astrologin. Sie ist seit vielen Jahren einer der wenigen Menschen, die mir sehr nahe stehen.  Eine „echte“ Freundin, die ich sehr bewundere und die ein großes Vorbild für mich ist. Wir haben bereits sehr viele Schicksalsschläge gemeinsam überstanden und in diesem Leben gebe ich sie nicht mehr her. Nun aber genug der Gefühlsduselei und zurück zum Thema.

Ich war damals Gast bei dem Vortrag, auf dem auch meine Freundin sprach und fand es unglaublich toll, was Sie erzählte. Darüber, das, was man wirklich liebt zu tun – und zwar jeden Tag. Die Quintessenz der Botschaft war, bereit zu sein, seine Komfortzone zu verlassen, Risiken einzugehen und den Alltag hinter sich zu lassen. Ich fing an darüber nachzudenken, was mich denn wirklich glücklich machen würde. Was ist es, das ich jeden Tag tun will, hätte ich Unmengen an Geld. Mir fiel nichts ein. Um ehrlich zu sein dachte ich sehr lange nach und es fiel mir wirklich lange nichts ein. Nach einiger Zeit hatte mich der Alltag wieder und ich dachte nicht mehr besonders viel über dieses Thema nach, schien es mir doch wichtiger, mich mit anderen Dingen zu beschäftigen. Doch irgendwann ging mir der Knopf auf. Ich stand eines Morgens auf und wusste ganz genau, was ich machen will. Es schien jedoch schier unmöglich, alle diese Dinge zu vereinen.

In meiner beruflichen Vergangenheit hatte ich so einige Tiefschläge und ich stand auch schon einmal vor dem Aus. Ich bin jedoch niemand der aufgibt, ich finde immer wieder die Kraft und den Ansporn, etwas für mich „Großes“ zu machen, etwas zu erreichen. Ich gebe mich selten mit dem zufrieden was ich habe. Diese Eigenschaft habe ich ziemlich sicher von meinem Vater geerbt, er hat mir sehr vieles ermöglicht, doch was noch wichtiger war aus jetziger Sicht, ist dass er mir gelernt hat, über den Tellerrand zu blicken. Er hat mich immer dazu ermutigt alles zu tun, was ich für richtig halte, auch wenn das die wenigsten Menschen verstehen. Meine Ideen fanden meist keinen großen Anklang und viele Menschen dachten sich vielleicht, ich bin etwas verrückt, doch schlussendlich bin ich einfach nur ICH. Und ich mag mich, genau weil ich so bin. Es ist mir nicht mehr wichtig, ob mich alle Menschen so toll finden: Diese Menschen waren nie für mich da, sie haben mir nie bei etwas geholfen, ganz im Gegenteil. Sie nutzten jede Möglichkeit, schlecht über mich zu reden und mich zu benutzen wo es nur ging. Ich bin angekommen im Leben und ich weiß wer und was für mich wichtig ist. Und so fühle ich mich nun auch das erste Mal beruflich.

Ich habe mit meiner Firma eine für mich perfekte Kombination an Dingen gefunden, die ich liebe. Ich veranstalte Sportcamps im schönen Salzburger Land, einige am Fuße der Alpen in St. Johann im Pongau, einige auf der von mir ab 1 . Jänner gepachteten Werfener Hütte und einige in meiner zweiten Heimat Südafrika. Ich muss gestehen, ich arbeite die letzten Wochen fast rund um die Uhr, aber ich liebe es. Ich bin bereit, ein tolles Projekt mit tollen Mitarbeitern auf die Beine zu stellen. Die Werfener Hütte wird ab 1. Februar 2019 ihre Pforten öffnen und ab dann ein Ganzjahresbetrieb sein. Somit haben auch Schitourengeher und andere Wintersportler die Möglichkeit, bei uns einzukehren.

Vom 14.02.-17.02. startet unser erstes Alpincamp, ein „Schneeschuhwandercamp für Singles“ , somit müsst Ihr den Valentinstag nicht alleine verbringen und könnt bei viel Sport und Natur mit Gleichgesinnten ein tolles Abenteuer erleben. Und natürlich nicht zu vergessen, ich liebe es zu essen und es freut mich natürlich sehr auch, Euch künftig bekochen und bewirten zu dürfen 😊.

Das nächste Jahr wird sehr spannend und arbeitsreich, ich freue mich darauf, viele tolle Erlebnisse und Abenteuer mit euch teilen zu können.

Auf ganz bald…